Muskeltraining: Die Lösung für ein langes, gesundes Leben

Das Fitnesscenter Waizenkirchen ist Partner der Experten Allianz für Gesundheit und wir sind bei der Initiative zum Weltgesundheitstag am 7. April dabei:

Laut der Weltgesundheitsorganisation sind Lebensstil-Erkrankungen für 86 Prozent der Todesfälle in der Europäischen Region verantwortlich (WHO, Regionalbüro für Europa, 2021). Einer der wichtigsten Risikofaktoren ist die zunehmende körperliche Inaktivität und eine der effektivsten Gegenmaßnahmen, das systematische Muskeltraining.

„Training reduziert das Risiko für die meisten chronischen Lebensstil-Erkrankungen deutlich“

©Uta Konopka

das behauptet Prof. Dr. Ingo Froböse, Professor für bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln und wissenschaftlicher Leiter des Forschungsinstituts für Training in der Prävention (FIT-Prävention).
Und diese Behauptung ist nicht aus der Luft gegriffen, denn mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Studien, die diese These unterstützen.

Zwei Einheiten Muskeltraining pro Woche

Neueste Übersichtsarbeiten fassen die Erkenntnisse von zurückliegenden Studien zusammen und kommen zu dem Ergebnis: schon zwei Einheiten Muskeltraining pro Woche, mindestens jedoch zwei Einheiten alle zehn Tage, können das Risiko für die meisten Lebensstil-Erkrankungen reduzieren.

Beispielsweise konnte regelmäßiges Muskeltraining in vier Studien mit einer um 30 Prozent verringerten Wahrscheinlichkeit für eine Diabetes Typ 2 Erkrankung in Verbindung gebracht werden.

Und auch die Wahrscheinlichkeit an einer Krebs-Erkrankung zu sterben, war um etwa 12 Prozent reduziert, wenn die Betroffenen regelmäßig Muskeltraining absolvierten.

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz traten um 20–25 Prozent seltener bei Menschen auf, die Muskeltraining betrieben.

In einem Review von 18 Studien konnte festgestellt werden, dass Muskeltraining funktionelle Veränderungen im Gehirn hervorruft, die den Abbau von Gehirnmasse vermindern und bestimmte kognitive Funktionen verbessern. Diese trainingsbedingten Anpassungen könnten bedeutend für die Prävention und Behandlung von dementiellen Symptomen sein.

In mehreren aussagekräftigen wissenschaftlichen Untersuchungen behauptete sich das Muskeltraining als effektives und vor allem selbstbeeinflussbares Mittel zur Behandlung von depressiven Symptomen. Von großer Bedeutung waren hier die individuellen Präferenzen, Ziele und Barrieren der Betroffenen.

Durch systematisches Muskeltraining und eine proteinhaltige Ernährung kann sogar der voranschreitende und generalisierte Verlust von Skelettmuskelmasse bei Sarkopenie vorgebeugt oder verzögert werden. Besonders zum Erhalt der Selbstständigkeit und zur Vorbeugung von Pflegebedürftigkeit im Alter ist das von hoher Relevanz.

Und auch in der Prävention und Therapie von chronischen Rückenschmerzen, die sich sowohl durch fehlende, falsche oder zu starke Belastung einstellen können, ist gezieltes Muskeltraining mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Fazit:

Körperliche Aktivität und Training sind die ganzheitlich wirkungsvolle und nebenwirkungsarme Alternative zu Medikamenten und Pillen – und das in jedem Alter!

Mehr dazu auf www.gesundheit-braucht-training.de

Tipp: Am 7. April um 18. Uhr findet auf www.gesundheit-braucht-training.de ein Expertenvortrag über die Bedeutung des Muskeltrainings statt:

  • Warum spielt das Muskeltraining für die Gesundheit eine so große Rolle?
  • Was sind die Folgen, wenn wir an Muskelmasse verlieren?
  • Abbau der Muskulatur ab dem 25. Lebensjahr – welche Folgen hat das auch wirtschaftlich in Bezug auf unsere alternde Gesellschaft?
  • Was versteht man unter Lebensstil-Erkrankungen und wie mindere ich mein Risiko zu erkranken?
  • Ist es je zu spät, mit dem Muskeltraining zu beginnen?
  • Wie erreiche ich mein Ziel: Ein langes, gesundes Leben?

„Es ist nie zu spät, mit dem Training zu beginnen – starte jetzt und profitiere von der Kraft Deiner Muskeln“.
„Körperliche Aktivität und Training sind die ganzheitlich wirkungsvolle Alternative zu Medikamenten und Pillen.“

Zitat: Prof. Dr. Ingo Froböse

 

 

 

 

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